Selbständig oder mit Umzugsunternehmen entrümpeln
Entrümpeln sollte vor jedem Umzug Pflicht sein: Je weniger Dinge mit umziehen müssen, desto weniger Zeit und Arbeit nimmt die Packerei in Anspruch, desto weniger müssen die Umzugshelfer am Umzugstag schuften und desto kleiner (und damit günstiger) muss der Umzugswagen sein.
Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, sollte dort einmal nachfragen: Viele Firmen bieten auch eine Entrümpelung an – so können Umzug und Entrümpelung günstig im Komplettpaket abgerechnet werden.
Wer selbst entrümpeln will sollte wissen, worauf es dabei ankommt und wie man beim Entrümpeln sogar noch ein Geschäft machen kann.
Entrümpeln – in vier Schritten zum Erfolg
Integrieren Sie das Entrümpeln zeitlich unbedingt in die Umzugsvorbereitungen, zum Beispiel mit Hilfe eines Online-Umzugskalenders. So gehen Sie sicher, dass die Zeit für die anderen Umzugsvorbereitungen nicht zu knapp wird. Strukturiertes Vorgehen ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Gehen Sie die Arbeit am besten in vier Arbeitsschritten an:
- Drei große Kisten oder Umzugskartons bilden die Basis für das Entrümpeln. Beschriften Sie die Kartons mit den Worten "Entrümpeln", "Behalten" und "Unentschlossen".
Im Besten Fall ist der Behalten-Karton der kleinste, der Entrümpeln-Karton der größte. Grundregel dabei: Alles, was kaputt ist, kommt ohne großes Überlegen sofort in den Müll. - Das Entrümpeln selbst gliedern Sie nun in kleinere Abschnitte. So kann man z.B. Zimmer für Zimmer angehen und sich dort von den großen Schränken bis hin zu den Regalen vorarbeiten (Kleiderschrank nicht vergessen!).
Die aussortierten Dinge sammeln Sie zunächst an einer Stelle, um sie anschließend in eine der drei Kartons einzusortieren. Das, was in der „Behalten“-Kiste drin ist, kann am Ende wieder eingeräumt werden. Und weiter geht’s ins nächste Zimmer. - Nun geht es der Unentschlossen-Kiste an den Kragen. Sie müssen sich endgültig entscheiden: Behalten oder nicht? Dabei gilt: Alles was seit über einem Jahr unbeachtet herum lag, kann weg – auch wenn Sie plötzlich glauben, dass Sie die wieder entdeckte Hose nun doch wieder täglich tragen werden. (Werden Sie nicht!)
- Als letztes müssen noch die Dinge, die Sie endgültig aussortiert haben, sortiert werden. Kaputtes geht natürlich auf den Müll, vieles lässt sich jedoch noch weiter auf dem Flohmarkt oder per Kleinanzeige verkaufen oder auch an gemeinnützige Stellen (Krankenhäuser, Kindergärten, usw.) spenden. Bücher, CDs, Spiele usw. können Sie auch online verkaufen.
Noch ein Tipp: Machen Sie sich die Arbeit so leicht wie möglich. Drehen Sie Ihre Lieblingsmusik auf oder laden Sie Freundinnen ein. Dann geht das Entrümpeln auch deutlich schneller voran.
Einlagern als Alternative zum Entrümpeln
Wer sich auch nach dem Entrümpeln partout nicht von allen Schätzen trennen möchte, aber in der neuen Wohnung der Platz fehlt, kann seine Sachen alternativ auch einlagern. Mittlerweile gibt es in fast jeder größeren Stadt Unternehmen oder auch Speditionen, die beheizten und bewachten Lagerraum anbieten.
Wichtig: Holen Sie vorher unbedingt im Voraus Angebote für Lagerräume ein, das spart noch mal den ein oder anderen Euro.
